Morris Weckherlin
Ensemble

Morris Weckherlin (er/ihm) wurde 1996 im Zürcher Unterland geboren. Nach der Matura begann er ein Studium in Englischer Literatur, Geschichts-wissenschaft und Sinologie. Von 2017 bis 2021 studierte er Schauspiel an der Zürcher Hochschule der Künste unter anderem bei Philipp Becker, Mandy Fabian Osterhage, Efrat Stempler, Ilknur Bahadir, Peter Shub und Georgette Dee. Während des Studiums entstanden erste eigene Projekte mit dem Kollektiv 3600 Grad, die am Theater Stadelhofen, am Südpol Luzern und am Wildwuchs Festival Basel gezeigt wurden. Das Studiojahr verbrachte er am Schauspielhaus Chemnitz.

Von 2021 bis 2024 war er am Zimmertheater Tübingen in der Intendanz von Peer Mia und Dieter Ripberger fest engagiert. Dort war er an zahlreichen Stückentwicklungen beteiligt, wobei ihm die Themen Queerness und Klimakrise besonders am Herzen lagen. 2022 spielte er die Uraufführung von Laura Naumanns musikalischem Klima-Monolog «Nicht mein Feuer» in der Regie von Magdalena Schönfeld. Während der Spielzeit 23/24 war er Teil der siebenteiligen Theater-Serie «Im Taumel des Zorns»; zusammen mit den anderen Ensemblemitgliedern, Peer Mia Ripberger und Corinna Huber entwickelte er die Figuren und die Handlung und spielte dann in allen sieben Inszenierungen mit; unter anderem in der Regie von Jana Vetten und David Moser und mit der für den Faust-Preis nominierten Musik von Justus Wilcken und Konstantin Dupelius.

2024/25 gastierte Morris Weckherlin am Theater Heidelberg in «Momo» in der Regie von Natascha Kalmbach.
2025 spielte er die Hauptrolle des Franz Huchels in «Der Trafikant» von Robert Seethaler in der Regie von Thomas Ladwig am Stadttheater Fürth.

Neben seiner schauspielerischen Tätigkeit schreibt Morris Weckherlin eigene Texte, von denen er einige am Davos Musikfestival und am Bachfest Schaffhausen performte.

Produktionen

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